Gesellschaft für Automatisierungstechnik mbH

Referenzen

Neubau eines Flüssiggaslagers

Auftraggeber: Deutsche Shell AG

Im Raffineriezentrum Harburg der Deutschen Shell AG entstand in etwa 1-jähriger Bauzeit für ca. 22 Millionen DM ein neues LPG-Tanklager mit 7 Behältern für 6.700 cbm. Die bereits bestehenden Verladeeinrichtungen für Eisenbahnkessel- und Straßentankwagen wurden den neuen Bedingungen angepasst. Das neue Tanklager ist voll in das sogenannte Inline-Blendingsystem der Raffinerie integriert.


Rohr- und Kabeltrasse auf dem Tanklager: federnd aufgehängt 

Es verfügt über eine moderne, auf Infrarotbasis arbeitende, Gaswarnanlage und eine aufwendige Korrosionsschutzanlage. Die Steuerung des Tanklagers erfolgt durch eine neu installierte sicherheitsgerechte SPS. Die 7 Verladetauchpumpen werden drehzahlgeregelt über Frequenzumrichter gesteuert.

Unser Lieferumfang beinhaltet die komplette EMSR-Installation einschließlich Anlagenbeleuchtung.
Die MSR-Instrumente und die SPS wurden von Shell beigestellt. Installiert wurde die SPS in offenen Racks in einem neuen Gestellraum und alle Ein- und Ausgänge auf Miniblock Rangierverteiler verdrahtet. Die Anbindung an das Inline-Blendingsystem erfolgte erst später. Dann begann die Feldverkabelung von etwa 200 MSR-Geräten und Messstellen sowie von ca. 100 Magnetventilen. Wir erstellten die kompletten Kabelwege aus Weitspannkabelpritsche und Stahlpanzerrohr in schwerer feuerverzinkter Ausführung. Für die Verkabelung wurden etwa 20 km Kabel verarbeitet.
Gleichzeitig erfolgte die Montage des Zuluftsystems für knapp 100 pneumatische Antriebe. Die Hauptstränge des Luftsystems wurden aus verzinkten nahtlosen Gasrohren mit Schraubverbindung


installiert, die Stichleitungen zu den einzelnen Verbrauchern jedoch aus rostfreiem nahtlosem Präzisionsrohr mit Schneidringverschraubung.

Die für die 7 Verladepumpen benötigten Frequenzumrichter wurden in einem bestehenden Schaltraum aufgestellt und in die vorhandene Hauptstromverteilung in Einschubtechnik eingebunden. Der Potentialausgleich wurde während der gesamten Bauzeit ständig entsprechend dem Baufortschritt erweitert.

Zum Schluss wurden die Beleuchtung und die Gaswarnanlage installiert. Die EMSR-Anlage des Tanklagers wurde in explosionsgeschützter Ausführung erstellt. Während der gesamten Bauzeit galt es, die hohen Sicherheitsstandards einer Raffinerie einzuhalten.
Es ereignete sich kein meldepflichtiger Arbeitsunfall.

©2022gat GmbH

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